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Viessmann-Deal: Hoffnung für Wärmepumpen-Käufer

Viessmann, ein bekanntes hessisches Familienunternehmen, hat sein Wärmepumpengeschäft für zwölf Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier Global verkauft. Das wirft Fragen auf: Macht Deutschland denselben Fehler wie einst bei der Solarindustrie? Und was bedeutet die Milliardenübernahme für Hausbesitzer? In diesem Blog-Artikel untersuchen wir den Deal aus verschiedenen Perspektiven und sprechen über die Auswirkungen auf den Wärmepumpenmarkt.

Warum Viessmann das Geschäft verkauft hat

Obwohl der Markt für Wärmepumpen boomt, hat Viessmann sein Wärmepumpengeschäft verkauft. Die asiatischen Hersteller drängen zunehmend auf den deutschen Markt und setzen damit die Profitmargen der deutschen Hersteller unter Druck. Ökonomen sagen, dass Viessmann die zwölf Milliarden Euro, die sie jetzt von Carrier Global erhalten, in naher Zukunft wahrscheinlich nicht mehr bekommen hätten. Daher hat das Unternehmen beschlossen, jetzt zu verkaufen.

Sinkende Wärmepumpenpreise für Verbraucher

Für Verbraucher kann der Deal als positives Signal betrachtet werden. Es ist ein Fingerzeig, dass selbst Insider künftig mit deutlich sinkenden Wärmepumpen-Preisen rechnen. Experten zufolge sehen Vertreter der Wärmepumpenindustrie bis 2030 ein realistisches Kostenminderungspotenzial von 40 Prozent. Das magische Wort in diesem Zusammenhang lautet „Skaleneffekte“. Durch stark steigende Stückzahlen lassen sich die Kosten pro hergestellter Wärmepumpe enorm drücken. Dabei spielen die asiatischen Hersteller eine zentrale Rolle.

Schwindender Wettbewerbsvorteil deutscher Hersteller

Bislang verfügten die deutschen Hersteller hierzulande über einen großen Wettbewerbsvorteil. Dieser beruhte auf dem guten Marktzugang über die Installateure, die ihr Handwerk auf Geräten von Viessmann, Buderus und Vaillant gelernt haben und bislang auch nur den Einbau dieser Produkte anbieten. Doch dieser Vorteil ist ein vergänglicher. Die Handwerker hierzulande dürften sich dem Druck der Kunden nicht entziehen können, ihnen künftig auch günstigere asiatische Wärmepumpen einzubauen, für die unter Umständen auch kürzere Lieferzeiten bestehen, sind Experten überzeugt.

Parallelen zur Solarindustrie

Manche Politiker warnen bereits vor einem „Ausverkauf“ der deutschen Wärmepumpentechnologie ins Ausland und ziehen Parallelen zur deutschen Solarindustrie. Während einige Ökonomen das differenzierter sehen, betonen sie, dass Forschung und Entwicklung nicht im luftleeren Raum stattfindet. Es braucht auch ein gewisses Maß an Produktion hierzulande.

Die Zukunft des Wärmepumpenmarkts

Die Übernahme des Wärmepumpengeschäfts von Viessmann durch Carrier Global wirft viele Fragen auf. Die Zukunft des Wärmepumpenmarkts ist ungewiss.

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